Direkt zum Inhalt
Unternehmensberater Dr. Herbert Loos und Geschäftsführer Roman Zech.

Vorarlberger Fenster- und Türenhersteller Zech ist insolvent

11.05.2018

Das Vorarlberger Traditionsunternehmen Zech hat Sanierung in Fremdverwaltung für vier seiner Gesellschaften beantragt. Mit verkleinerter Produktion und weniger Mitarbeitern will man den Betrieb fortführen.

Der Komplettanbieter im Bereich Fenster, Türen und Sonnenschutz hat beim Landesgericht Feldkirch für vier seiner Gesellschaften Insolvenzanträge mit dem Ansuchen auf Sanierung in Fremdverwaltung eingereicht. Das Unternehmen steht nun vor einer Restrukturierung: Das Konzept sieht die Fortführung mit verkleinerter Produktion, Beratung, Vertrieb, Montage und Service in einer schlanken und damit langfristig wettbewerbsfähigen Struktur vor. Die Fertigung an den aktuell vier Produktionsstandorten soll deutlich verkleinert werden. Die Zech-World in Götzis, sowie die Produktionsstätte in Ludesch soll geschlossen und die Liegenschaften verkauft werden. Die Zahl der Beschäftigten wird von 145 auf 95 reduziert. Der Zukauf bei renommierten Produktionspartnern im In- und Ausland soll künftig deutlich ausgebaut werden. Der Geschäftsbereich Sonnenschutz wird verkauft.

Als einen der Gründe für die Insolvenz führt das Unternehmen in einer Aussendung den hohen Preisdruck am Fenstermarkt durch das Überangebot billiger Ware aus osteuropäischen Ländern an. Aufgrund ihrer zu komplexen Strukturen konnte die Zech-Gruppe auf den massiven Preisverfallnicht ausreichend reagieren. Auch überraschende Zahlungsausfälle sowie kundenseitige Verzögerungen und Planungsabweichungen bei weiteren Großprojekten hätten das Unternehmen belastet

Die Unternehmensgruppe hat 2017 nach eigenen Angaben rund 20 Mio. Euro Umsatz gemacht. Betroffen von der Insolvenz sind die Zech Holztechnik GmbH in Götzis, die Zech Fenstertechnik GmbH in Dornbirn, die Zech Kunststofffenster GmbH in Götzis sowie die Zech GmbH Götzis (mit Zech-World und Produktion in Ludesch). Nicht betroffen von der Insolvenz sind die Zech Fenster GmbH, Tübach (Schweiz), die Zech Fenster GmbH, Lindau (Deutschland) und  die Zech Immobilien- und Service GmbH, Götzis.

Werbung

Weiterführende Themen

Sturm bietet nicht nur für Kindergärten und Schulen Türvarianten für unterschiedlichste Einsatzbereiche.
Produkte
31.03.2016

Bei Sturm gibt es nun neben den multifunktionalen Sonderlösungen auch ein einfacheres Standardsortiment.

An den Prüfständen können Prüfungen an Fensterelemente mit Abmessungen von bis zu 6 mal 3,5 Metern durchgeführt werden.
Aktuelles
28.01.2016

Die notifizierte Prüfstelle GBD Lab GmbH Hof bei Salzburg die erste Zweigstelle eröffnet. 

Selbst gesamte Objekte können jetzt mit Qualitätstüren aus einer Hand ausgestattet werden.
Produkte
11.01.2016

Bei Sturm gibt es jetzt auch individuell gefertigte Standardtüren in frei wählbarer Fertigungstiefe.

Zum Einsatz kommt bei Feuerstein mit der sogenannten SP- und der Hybridtechnologie die ­neueste Oertli-Werkzeuggeneration.
Themen
02.10.2015

In der Tischlerei Feuerstein in Nüziders sorgen seit Kurzem ein neues Homag-Bearbeitungszentrum und Hightechwerkzeuge von Oertli dafür, dass in der Fenster- und Türenfertigung alles perfekt läuft ...

Themen
09.03.2015

Der Fensterspezialist Weinzetl hat seine Holzfensterproduktion komplett neu aufgestellt. Bei der Einzelteilefertigung auf einer Weinig Conturex 124 setzt man dabei auf eine neue ...

Werbung